In Allgemein, Damen 1

Im Landesliga-Derby gegen den Handballnachbar VfL Günzburg haben sich die TVG-Frauen in einem sehr defensiven und körperbetonten Spiel geschlagen geben müssen. Die Gundelfingerinnen schafften es nicht, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und gaben mit der 26:20-Niederlage weitere wertvolle Punkte ab.

Die erste Halbzeit war geprägt von sehr schnellen Spielzügeln und Wechseln im Angriff der Gundelfingerinnen. Sie spielten sich Lücken frei und hätten locker die Möglichkeit gehabt, frühzeitig in Führung zu gehen. Hätte sich da nicht immer die Günzburger Keeperin Lisa Gremmelspacher in den Weg gestellt. Der Ball wollte nicht ins Tor. Auch die Siebenmeter holte sie sich und verschaffte ihrem Team eine gute Ausgangsposition, um mit schnellen Rückraumtoren und einem Siebenmeter 5:0 in Führung zu gehen.

Erst danach fanden die Gundelfingerinnen ins Spiel, schlossen spontan ab und verbuchten somit die ersten Tore auf ihrem Konto. Die immer wieder ungeordnete Abwehr machte es Günzburg aber oft zu einfach. Auch wenn Gundelfingen sich immer wieder herankämpfte, zur Halbzeit traf das starke Günzburger Nachwuchstalent Lena Götz fast zur Schlusssekunde zum 14:10.

Die Gundelfinger Trainer Christof Traut und Hannah Ruchti vermittelten ihrem Team in der Pause, dass mindestens ein Unentschieden noch zu holen wäre. Dazu brauchte es allerdings ein fehlerfreies und noch dynamischeres Angriffsspiel. In der Abwehr sollten die Spielerinnen die Lücken verdichten.

In der zweiten Hälfte gelang das zunächst auch. Die Abwehr wurde aggressiver. Dann zeigte sich bei Gundelfingen allerdings, dass die Kräfte schwanden. Wegen drei verletzter Spielerinnen war die Mannschaft noch immer ersatzgeschwächt. Günzburg vergrößerte den Vorsprung sogar auf neun Tore, bis Gundelfingen zehn Minuten vor Schluss noch einmal aufholte. Am Ende mussten sie sich jedoch den klar stärkeren Günzburgern geschlagen geben. Der vorletzte Tabellenplatz bleibt somit den Gundelfingern vorbehalten. (vmö)

Spielerinnen: Mörzl; Thomas (2), Kerler, Eva Gerstmayr (1/1), Katharina Gerstmayr (1), C. Huber (6), Haselmeier (3/3), Fischer, Jen. Kling (3), Bergbreiter (5), Eckmaier

Spielfilm: 5:0, 7:4, 12:9, 14:10; 19:13, 23:14, 24:18, 26:20

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