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Am vergangenen Sonntag ging es für die wC-Mädels nach einer sechswöchigen Spielpause ins schöne Allgäu zur SG Kempten-Kottern.

Mit gleich dreizehn Mädels machte man sich zu früher Stunde auf den Weg. Auf Fiona Kaiser (OP am Knie) muss allerdings verletzungsbedingt noch auf eine wichtige Spielerin verzichtet werden.

Wie auch in den Spielen zuvor lautete die Devise, mit einem schnellen Umschaltspiel die Gegnerinnen 50 Minuten lang zu überlaufen.

Zwar konnte man über das gesamte Spiel hinweg das Tempo aufrecht halten, dies führte aber auch zu etlichen Fehlpässen und daraus resultierende Ballverluste. So tat man sich am Anfang schwer, sich abzusetzen. Über ein 2:2 und 4:4 platze der Knoten erst so richtig in der 12. Minute als man mit 5 Toren in Folge einen Vorsprung von 4:9 herausarbeiten konnte. Die vielen technischen Fehler der Heimmannschaft bestraften die Gärtnerstädterinnen in dieser Phase mit einem schnellen Umschaltspiel und toll herausgearbeitete Tore.

Der Kemptner Trainer Ralf Knobloch reagierte mit einer Auszeit.  Dies bot der Gundelfinger Trainerin Karolina Eisenkolb die Chance innerhalb der Mannschaft einige Dinge auszuprobieren und jede Spielerin möglichst gleiche Einsatzzeiten zu geben. Zwei vergebe 7-Meter und die langen Angriffe der Kemptnerinnen führten dazu, dass sich diese an ein 7:9 in der 19. Minute heran kämpfen konnten. Diesmal reagierte der TVG mit einer Auszeit und man mahnte, dass schnelle Umschaltspiel nicht zu vernachlässigen und prompt  schlug die Gundelfinger Tormaschine ein und man konnte mit einer 7:12-Führung in die Pause gehen.

Zwei Dinge waren für die zweite Halbzeit entscheidend. Erstens, sollten das Umschaltspiel weiterhin nicht vernachlässigt werden und zweitens, sollte man sich von den langen Angriffen der Gastgeberinnen nicht einlullen lassen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit baute man den Vorsprung dann bis zur 31. Minute auf ein 10:19 weiter aus. Dann kam der große Einbruch. Nach einem nuLiga-Systemausfall wurde das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen. Das warf das Gundelfinger Spielkonzept aus der Bahn. Vorne hatte man nicht die nötige Konsequenz beim Torabschluss und das wurde Konsequent bestraft. Die Gastgeberinnen kamen bis auf ein 19:21 heran. In dieser Phase des Spiels kochten die Emotionen über. Nach einer 2-Minuten Strafe gegen die SG wurde das lautstarke Eingreifen des Trainers ebenfalls mit zwei Minuten geahndet. Gefolgt von etlichen weiteren harten Aktionen, was am Ende zu insgesamt fünf Zeitstrafen gegen die SG zur Folge hatte. Das Überzahlspiel wurde auf Gundelfinger Seite genutzt um den Vorsprung wieder auszubauen und so gewann man am Ende verdient mit 21:29.

Mit Leni Linzmayr und Vanessa Straubinger gaben an diesem Sonntag gleich zwei Neulinge ihr Debut in der kemptener Sporthalle an der Westendstrasse. Beide konnten auch jeweils ihren Teil zum Sieg beitragen und erste Spielerfahrungen sammeln.

Zum Abschluss des Tages ging es für die Mädels, nach einer Stärkung in der L’Osteria Kempten, zum Rätsel lösen in den Allgäu Escape Room nach Memmingen.
Nach einer Rätselzeit von 60 Minuten konnten sich die beiden Gruppen aus ihren Räumen befreien und hatten reichlich Spaß. Alles in allem ein sehr toller Tag.

Spielfilm: 4:4, 4:9, 7:12; 10:19, 17:21, 21:29

Für den TVG: Emma Rutz (TW), Anna Rödter (9/1), Paulina Hegele (8/4), Jana Lindner (3), Lena Althammer (1/1), Judith Haas (2), Anna Althammer (6), Nathalie Späth, Josina Schmid (1), Vanessa Straubinger, Leni Linzmayer

Fiona Kaiser (B), Julia Merenda (C)

Am kommenden Wochenende wird die HSG Lauingen-Wittislingen in der heimischen Kreissporthalle erwartet zum großen Derby. Hier ist eines ganz klar: man möchte als Derbysieger aus dem Spiel gehen. Zwar ist die Tabellensituation eine sehr eindeutige, aber wie jeder weiß, Derbys haben ihre eigenen Regeln.

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