Die Handballer des TV Gundelfingen hatten am Samstag Abend die HG Erlangen zu Gast und konnten dem hohen Favoriten einen Punkt abknöpfen. 60 Minuten kämpften die Gärtnerstädte gegen das Perspektivteam des Handball Bundesligisten. In der Schlußsekunde wurde der Sieg um cm verfehlt.

Die Gäste aus Erlangen hatten eine ganze Reihe aus deren U23 Team mit an Board – die normalerweise in der dritten Liga an den Start gehen. Ähnlich wie vor Wochenfrist wollten die Hausherren mit einer offensiven Abwehr die Franken zu leichten Fehlern zwingen.

Deren spielerische Fähigkeiten bekamen die Zuschauer schnell zu sehen. Vorallem deren Links Außen zeichnete sich in der Anfangsphase mit extremer Sprungkraft und einer 100% Quote aus. Bereits nach 10 Minuten lag der TVG mit 3-5 im Hintertreffen. Gehandicapt von zahlreichen Zeitstrafen war es fast wie ein Wunder, dass die Hausherren den Abstand weiter gering halten konnten. Allein in der ersten Halbzeit kassierten die Gundeflinger 12 Strafminuten gegenüber 4 bei Erlangen.

Der TVG steckte zu keiner Sekunde auf und mit 13-13 wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt folgte ein wahrer Krimi. Erlangen legte jeweils ein Tor vor – und die Spieler um Tobias Bauer folgten kurz darauf mit passender Antwort. Ähnlich wie vor einer Woche sorgte ein Doppelschlag der Erlanger um die 50igste Minute, für einen 2 Tore Rückstand. Doch dieses Mal egalisierten Michael Schaarschmidt und Fabian Frömel den Vorsprung. Als Valentin Hegele mit einem Treffer aus 30 Meter die erste Führung erzielte, hatte die gute Stimmung in der Halle Ihren Höhepunkt.

Die Gundelfinger bauten Ihren Vorsprung auf 2 Treffer aus und 4 Minuten vor der Endsirene leuchtete ein 25-23 auf der Anzeigentafel. Die Gartnerstädter scheiterten danach am Torwart und Erlangen glich kurz darauf zum 25-25 aus. Vielumjubelt brachte Michael Schaarschmidt 60 Sekunden vor Ende mit einem Dreher seine Farben erneut in Front. Erlangen benötigte für den Ausgleich nur 30 Sekunden. So blieb Tobias Bauer der letzte Abschlußversuch, der nur um cm das Ziel verfehlte.

Unterm Strich war das Unentschieden leistungsgerecht, wenngleich ein Sieg der Hausherren nicht unverdient gewesen wäre. Die begeisterten Zuschauer quittierten die gezeigte Leistung mit langem Applaus für Ihre Mannschaft.

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