In Damen 1

Sie haben die Nerven behalten, sie haben gezeigt, wie sehr sie in der Landesliga bleiben wollen und so haben sich die TVG-Damen ihren ersten Relegationssieg gegen den HSV Bergtheim II redlich verdient. Denkbar knapp, 19:18 (9:9), aber als Team so stark, dass die Gäste keine Chance hatten, das Spiel zu drehen. Das Feuer brannte nichts nur in den Spielerinnen, wie ihre Körpersprache zeigte. Die Trommeln der Fans ließen sämtlich Zweifel, der Aufgabe gewachsen zu sein, von Beginn an verstummen.

Mit Bergtheim II kam eine unbekannte Mannschaft aus der Landesliga Nord in die Gundelfinger Kreissporthalle. Nach den ersten Minuten zeigten sie eine kompakte Abwehr und ein Faible für Rückraumwürfe. Die Gundelfingerinnen wusste aber, wie sie damit umzugehen hatten. Schwierigkeiten zeigten sich im Angriff im konsequenten Tempomachen und im Torabschluss. Noch dominierte keine der beiden Mannschaften.

Gundelfingen musste in der Halbzeitpause über den Angriff sprechen, der an vielen Stellen oft zu einfallslos war. Die Offensivleistung wurde schließlich besser, allerdings häuften sich auch kleine Fehler. In einer Unterzahlphase ließen sich die Gundelfingerinnen nicht kleinkriegen und kletterten so langsam in Richtung Führung (12:10). Im Angriff war Bergtheim oft zu spät dran, was dem TVG Siebenmeter bescherte. Doch das Spiel blieb eine Zitterpartie. Beim 16:15-Tor der Gäste  dann der große Schreck für Gundelfingen, als Keeperin Verena Mörzl wegen einer Knieverletzung nicht mehr weiterspielen konnte. Dabei standen noch zwölf Minuten auf der Uhr.

Zunächst ging Gundelfingen mit 17:15 in Führung, doch die Gäste verkürzten schon bald darauf und glichen zum 17:17 aus. Spannende Handballminuten folgten. Lena Pertler hielt einen Siebenmeter, was die Gastgeber im Spiel hielt. Doch es folgten zwei torlose Minuten. Dann ging allerdings Bergtheim mit 17:18 in Führung. Noch zwei Minuten zwanzig Sekunden bis zum Schlusspfiff.

Gundelfingen blieb konzentriert, machte Tempo und Nicole Kerler nutzte eine Lücke für den Ausgleich in der 59. Minute. Die Gäste hätten noch einmal verkürzen können, der Angriff wurde aber wegen eines technischen Fehlers abgebrochen. In den letzten Spielsekunden versenkte Jenny Kling einen wichtigen Wurf von außen. Die TVG-HAndballerinnen gingen somit in der letzten Minute in Führung (19:18) und ließen sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen.

Das Rückspiel in Bergheim findet am Sonntag statt. Ein Unentschieden würden schon reichen, um die Relegation für sich zu entscheiden. Gibt es genug Interessenten, fährt ein Fanbus zum letzten Spiel der Saison nach Unterfranken (hinter Würzburg). Zur Anmeldung gehts hier lang. FANBUS

 

Spielerinnen: Mörzl, Pertler; Kerler (3), Gerstmayr K., Huber (9), Haselmeier (4/3), Kling Ja., Eckmaier, Kling Je. (1), Bergbreiter (2/2)

 

Spielfilm: 3:3, 7:8, 9:9; 12:10, 16:15, 17:17, 18:19

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