In Allgemein, Herren 1 2020

Die Handballer des TV Gundelfingen kamen von Ihrem Ausflug in die Krumbacher Sporthalle ohne Punkte zurück. Mit 34-25 setze es eine deutliche Niederlage gegen die “Raunauer”, die auch dem Spielverlauf entsprach.

Trotzdem könnte die Begegnung möglicherweise doch zu einem kollektiven Ausflug werden, da die offizielle Wertung des Spieles aussteht. Hintergrund dafür ist, dass der eingeteilte Schiedsrichter nicht zum Spiel in der Halle erschienen war. Händeringend telefonierten die Offiziellen, auf der Suche nach dem Unparteiischen. Wie sich herausstellte, hat er sich bei der spielleitenden Stelle bereits am Vormittag abgemeldet. Offensichtlich funktionierte es nicht, einen alternativen Schiedsrichter in die Krumbacher Sporthalle zu organisieren. So suchten die Verantwortlichen auf der Zuschauertribüne geeignete Personen für die Spielleitung und fanden Diese in einem Gundelfinger und einem Krumbacher Schiedsrichter.

Die Raunauer Spieler steckten die Umstände weg, als wäre nichts gewesen. Entschlossen und voller Tatentrang spuhlten sie Ihr Programm ab und liesen zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend als Sieger den Platz verlassen sollte. Anfangs konnte der TVG noch gefällig mit zwei sehenswerten Treffern mithalten. Aber einem schönen Tor der Gartnerstädter folgten 2-3 Kisten der Hausherren. Schon nach 8 Minuten lagen die Schwarz-Roten mit 2-4 im Hintertreffen. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung – im Gegenteil. Gundelfingen kassierte sofort eine Zeitstrafen und die Krumbauer bauten weiter konsequent Ihren Vorsprung aus. Das genannte Schema zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Immer wieder blitzen gelungene TVG Aktionen auf – aber Niederraunau antwortete prompt und meistens doppelt.

Knackpunkt war die schnell verschiebende und gut zupackende Abwehr der Raunauer und dahinter tat ein stark haltender Torhüter Jeckle sein Übriges. Die Ballgewinne mündeten sofort in Gegenstößen, die den Vorsprung permanent anwachsen lies. Zur Halbzeit erblickten die Gundelfinger einen 8 Tore Rückstand auf der Anzeigetafel. Ein Comeback wie gegen Herrsching im ersten Spiel sollte es an diesem Abend nicht geben.

Krumbach blieb weiter Chef im Ring und siegte ungefährdet und verdient mit 34-25.

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