In Allgemein, Damen 1

Ein vergeigter Spielauftakt hat den Gundelfinger Landesliga-Frauen den Sieg gekostet. Das Team ist mit dem 29:29 gegen die HSG Mainfranken dennoch glücklich – auch wenn es für den Ligaerhalt wohl nicht mehr reichen wird (aktuell acht Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt, noch vier Spiele zu bestreiten, in denen maximal acht Punkte zu holen sind).

Die HSG hat weite Teile des Spiels deutlich bestimmt. Vor allem in der ersten Hälfte fanden sie aus Gegnersicht zu einfache Möglichkeiten für ihre Tore. Der 5:11-Spielstand nach zwölf Minuten spricht für sich.

Dann aber wollten es die Gastgeberinnen vor heimischem Publikum wissen. In der offensive Abwehr mit einer vorgezogenen Spielerin wurde die Absprache verbessert. Mainfrankens Top-Torschützin klebte man auf den Fersen, um ihr so wenig Wurfgelegenheiten zu bieten wie möglich. Im Angriff nahmen sich die Gundelfingerinnen vor, mit mehr Aggressivität und Tempo zu agieren. Und sieh an, schon schmolz der Vorsprung der Gäste. Vorerst allerdings nur zu einem 14:17. Wegen zwei Zeitstrafen gegen die Roten verschaffte sich die HSG zur Pause noch einmal ein Polster. Die Teams gingen mit einem Spielstand von 15:20 Toren in die Kabinen.

Dort feilte Trainer Christof Traut noch einmal konkret an der Taktik und verdeutlichte, dass die Abwehr mehr arbeiten musste. Gundelfingen hatte den Sieg noch immer vor Augen.

Mit dem Anspiel zur zweiten Hälfte zeigte das TVG-Team den Zuschauern den Beginn einer aufregenden Aufholjagd. Mit einigen erfolgreichen Spielzügen und vielen guten Einzelaktionen holte Gundelfingen auf. Schon sieben Minuten später zeigte die Tafel einen Spielstand von 19:21. Die Mainfranken ließen sich das nicht gefallen, scheiterten aber immer wieder an Torhüterin und der inzwischen geordneten und aktiven Abwehr.

Vier Minuten vor Schluss schaffen die Gastgeberinnen den ersten Ausgleich. Am Ende reichte es zur Führung nicht. Gundelfingen knöpfte allerdings den füntplatzierten Mainfranken einen Punkt ab und zeigte in einem letztlich guten Spiel, dass das Team viel Kampfgeist und Nervenstärke besitzt. (vmö)

Spielerinnen: Gerstmayr, Mörzl (Torhüter); Kerler (6), E. Gerstmayr (1), K. Gerstmayr, C. Huber (10/ davon 1 Siebenmeter), Haselmeier (2/1), Fischer, Jen. Kling (1), Jana Kling (4), Bergbreiter (1), Eckmaier, Beutmiller (4)

Spielfilm: 1:4, 4:10, 10:15, 16:20 – 19:21, 23:24, 25:28, 28:28, 29:29

(Bildergalerie Donau-Zeitung)

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