In Herren 1

Vergangen Sonntag standen sich im Schwabenderby die beiden Teams vom TV Gundelfingen und dem TSV Niederraunau gegenüber. Zuletzt kam es zu diesem Aufeinandertreffen vor zwei Jahren. Wie auch damals schon bahnte sich in der heimischen Kreissporthalle eine sehr enge und spannende Partie an. Die rund 350 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Der TVG startete hoch motiviert und konnte bis zum 8:8 die Begegnung gegen die favorisierten Raunauer offen halten. Im Anschluss verpassten es die Gärtnerstädter durch einige überhastete Angriffe zwei oder sogar drei Tore in Führung zu gehen und sich ein kleines Polster aufzubauen. Diese kurze Konzentrationsschwäche wurde von den Gästen eiskalt bestraft und so ging man beim Stand von 11:14 in die Halbzeitpause. „Wir müssen weiter dran bleiben und um jeden Ball kämpfen, dann werden wir unsere Chance bekommen“, war sich TVG-Coach Michael Hander sicher und stimmte sein Team nochmals für die zweiten 30 Minuten ein. Dementsprechend couragiert kamen die Gundelfinger aus der Kabine und die prophezeite Chance sollte sich tatsächlich auftun. Nach neun gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit, konnte ein zwischenzeitlicher Rückstand von vier Toren egalisiert werden und sogar der Führungstreffer zum 18:17 durch den gut aufgelegten Markus Schreitt erzielt werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war auch im Publikum jedem klar, dass hier heute ein Sieg möglich ist, und sie peitschten die Mannschaft lautstark nach vorne. In dieser wichtigen Phase des Spiels trafen die Gäste-Trainer eine für den weiteren Spielverlauf bedeutende Entscheidung und wechselten auf der Torhüterposition Maximilian Jekle ein. Dieser entschärfte ein ums andere Mal gut herausgespielte Chance des TVG und ermöglichte es so seiner Mannschaft wieder dauerhaft die Führung zu übernehmen. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend, doch auch das letzte Aufbäumen zum 25:26 in der 57. Minute reichte leider nicht mehr, um eine Niederlage abwenden zu können. Somit konnte auch im vierten Spiel in Folge nichts Zählbares mitgenommen werden, doch mit dieser Leistung und Einstellung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Punkte wieder auf dem eigenen Konto landen.

TVG:

Brucker, Lischka (beide TW), Schaarschmidt, Kunisch, Gerstmayr, Bauer (9), Gutbrod, Krumscheid, Frömel (3), Deininger (2), Ruchti (6), Hegele (1), Schreitt (4)

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