Am vergangenen Sonntagabend empfingen die Gundelfinger Mädels den TSV Haunstetten III in der Kreissporthalle.
Nachdem der hart erkämpfte Hinspielpunkt leider nachträglich abgegeben werden musste, wollte man diesmal natürlich beide Punkte einfahren und auch behalten.
Das dies keine einfache Aufgabe werden würde zeigte sich zum einen durch die vorhandene Kadersituation, da sowohl Stammtorhüterin Jenny Nowak verletzungsbedingt ausfiel, als auch Jana Kling und Lena Kretzschmar aufgrund Ihrer Verletzungen noch nicht vollständig einsatzfähig waren, zum anderen an der aufgestockten Mannschaftsaufstellung des TSV Haunstetten III.
Die Partie gestaltete sich trotz einiger Fehler und einer uneingestimmte Gastgeber-Abwehr, bis zur 10. Minute ausgeglichen, doch dann folgte der Einbruch. Im Angriff fanden die Gundelfinger Mädels nicht den richtigen Druck und in der Abwehr erhielt man keinen konsequenten Zugriff. Ein enttäuschender Halbzeitstand von 13:19 stand auf der Anzeigetafel.
Nach der Halbzeit war Schadensbegrenzung angesagt – dieser gelang vorallem durch eine Treffsichere Eva Gerstmayr, die mit Ihren 11 Treffern erfolgreichste Werferin war.
So konnten die Gastgeberinnen aus einem 13:19 Halbzeitstand, bis zur 45. Minuten auf 20:22 verkürzen.
Nach 55. Minuten gelang erstmals der Ausgleich zum 25:25, doch einen Funken mehr Glück erwischten an diesem Sonntag wohl die Haunstetterinnen, die am Ende die Partie mit 26:27 für sich entscheiden konnten.
Nun gilt es die Enttäuschung schnell abzuschütteln, da am kommenden Samstag bereits das nächste harte Spiel gegen den TSV Schwabmünchen stattfindet.
Aufstellung: Baumgärtner (TW), Pertler (TW), Kränzle (2), Fischer N., Gerstmayr (11/1), Hegele, Haselmeier(7/3), Fischer J. (2), Fink, Dieterich, Kling, Burr (2), Hammerschmidt, Kretzschmar (2), Wudy


