In wC-Jugend

Man sagt, Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Und obwohl die Tabellensituation vor dem Spiel recht deutlich war (4. gegen 8.) und die Mädels der HSG Lauingen-Wittislingen bis dato noch kein Spiel gewonnen hatten, war man gewarnt diese nicht zu unterschätzen.

Schnell ging man mit 7:0 in Führung, durch schnelles Kombinationsspiel nach vorne konnte man sich doch sehr schnell einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Nach sechs gespielten Minuten lies die Euphorie langsam nach. Die HSGlerinnen schafften es immer wieder, durch ihre langen Angriffe, zu Torchancen zu gelangen, scheiterten allerdings sehr häufig an Torhüterin Emma Rutz. Lediglich ihr war es zu verdanken, dass die HSGlerinnen zu keinem Zeitpunkt aufschließen konnten. Man war zu inkonsequent in der Abwehr und vorne hatte man nicht die nötige Konstanz im Torabschluss. Zwar konnte man ungefährdet mit 16:8 in die Halbzeit gehen, dennoch konnte man nicht seine gewohnten Stärken an den Tag legen.

In der Halbzeit mahnten die Trainer zu mehr Aggressivität in der Abwehr. Man sollte versuchen, das lange Passspiel der Gegnerinnen frühzeitig zu unterbinden. Aber auch im Torabschluss sollte mit mehr Durchsetzungsvermögen agiert werden.

Immer wieder schöne Einzelaktionen führten zwar dazu, dass man den Vorsprung immer weiter ausbauen konnte, jedoch schaffte man es nach wie vor in der Abwehr nicht, den Angriff der Gäste zu unterbinden. In der 36. Minute nahmen die Trainer Rettenberger/Eisenkolb ihre Auszeit. Nach erneuten deutlichen Worten, agierten die Gärtnerstädterinnen wie ausgewechselt. In der Abwehr agierte man mit der geforderten Aggressivität, wodurch man in den letzten 15 Minuten nur noch 3 Tore in Kauf nehmen musste. Auch im Angriffspiel konnte fast jeder Torwurf verwandelt werden.

Letztendlich war es aber auch in diesem Spiel wieder schön, dass alle Spielerinnen gleiche Einsatzzeiten bekommen konnten und ihren Beitrag zum Erfolg leisten konnten.

 

Im nächsten Heimspiel gegen den TSV Niederraunau wird man allerdings eine deutliche Leistungssteigerung brauchen, um die 2 Punkte in Gundelfingen halten zu können. Nur mit der nötigen Aggressivität in der Abwehr und Kampfgeist in der Abwehr, wird man hier eine Chance haben.

 

Spielfilm: 7:0; 12:5; 16:8 / 21:11; 27:13; 31:15

 

Für den TVG: Emma Rutz (TW); Paulina Hegele (5), Anna Rödter (9/1), Jana Lindner (4/2), Lena Althammer (2), Judith Haas (5/1), Nathalie Späth (1), Leni Linzmayer, Vanessa Straubinger, Anna Althammer (5)

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