Im mit Spannung erwarteten Derby in einer vollen Kreissporthalle mussten sich die Damen des TV Gundelfingen am Ende knapp geschlagen geben. Gegen die stark aufspielende HSG unterlag das Team nach großem Kampf mit 22:24.
Dabei begann die Partie vielversprechend für die Gastgeberinnen. Der TVG erwischte einen guten Start, agierte konzentriert in der Abwehr und nutzte seine Chancen konsequent. Folgerichtig gingen die Damen früh mit 2:0 in Führung und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen im Derby.
Doch die Gäste fanden zunehmend besser ins Spiel – vor allem dank einer gut aufgelegten Torhüterin, die zahlreiche hochkarätige Chancen der Gundelfingerinnen entschärfte. Immer wieder scheiterten die TVG-Angreiferinnen am starken Rückhalt der HSG. So kippte das Spiel allmählich: Die Gäste kamen Tor um Tor heran, übernahmen schließlich die Führung und setzten sich bis zur Halbzeit auf 7:11 ab.
In der Kabine fand Trainer Winselmann offenbar die richtigen Worte. Mit neuer Entschlossenheit und großem Kampfgeist starteten die Gastgeberinnen in die zweite Hälfte. Tor um Tor arbeiteten sie sich heran, zeigten Moral und Leidenschaft. In der 56. Minute war es dann soweit: Der umjubelte Ausgleich zum 21:21 ließ die Partie endgültig zu einem offenen Schlagabtausch werden.
Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jede Aktion zählte. Doch in den entscheidenden Momenten bewiesen die Gäste die stärkeren Nerven. Während der TVG in den letzten Minuten Chancen ungenutzt ließ, nutzte die HSG ihre Möglichkeiten konsequent und sicherte sich schließlich mit 22:24 den Derbysieg.
Trotz der Niederlage können die Damen des TV Gundelfingen auf ihre kämpferische Leistung aufbauen. Mit dieser Moral und Einsatzbereitschaft wird das Team in den kommenden Partien sicherlich wieder punkten können.
Aufstellung: Nowak, Weber, Hassel (alle TW), Kränzle, Gerstmayr (5/3), Hegele, Haselmeier (6/4), Fischer J., Fink (1), Dieterich (2), Kling (3), Fischer N. (1), Hammerschmidt (2), Kretzschmar (2), Wudy
Spielfilm: 2:0, 3:3, 7:11, 13:16, 16:20, 21:21, 22:24
